Klöster in Baden-Württemberg
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Franziskanerinnenkloster Altbulach - Geschichte
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Die Franziskanerterziarinnen in Altbulach sind erstmals belegt durch den Grabstein einer 1393 gestorbenen Klausnerin ("inclusa") Irmengardis, welche im Chorraum der Kirche begraben wurde. Die Beerdigung an so prominenter Stelle berechtigt anzunehmen, dass Irmengardis entweder die Stifterin der Sammlung war oder diese in ganz außerordentlicher Weise gefördert hat. Dafür spricht auch die Besitzstruktur: Das Wohngebäude war unmittelbar nördlich des Kirchhofs gelegen, und zwar auf einem großen Baumgartenareal; der Umfang des Landbesitzes entsprach dem einer durchschnittlichen Bauernstelle. Das "schöne" Haus, wohl erst wenige Jahre vor der Reformation neu errichtet, wurde auf 1470 Pfund Heller taxiert. Mit der Einführung der Reformation in Württemberg wurde die Schwesternsammlung aufgehoben.
ROMAN JANSSEN     
LITERATUR
-<Württ. Klosterbuch> 173 (R. JANSSEN).
- <KDW II> OA Calw, 41.
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